Zwischen Naturpool und Radimaschine – warum uns Das Stemp noch lange in Erinnerung blieb
Eigentlich hatten wir einen Plan. Erst einmal die neue OASEE anschauen. Danach ein paar Saunagänge, etwas lesen und zwischendurch vielleicht noch einen Kuchen auf der Terrasse.

Dass wir auf der Heimfahrt plötzlich über eine Radimaschine, einen Crema Caffè und einen Cocktail namens „Bavarian Sunset“ sprechen würden, stand definitiv nicht auf unserer Liste.
Genau diese Momente machen für uns den Unterschied: zwischen einem schönen Wellnessaufenthalt und einer Erinnerung, die bleibt. Denn manchmal sind es nicht die großen Attraktionen, an die man sich später erinnert. Sondern die kleinen Dinge dazwischen.

Die neue OASEE war natürlich der Anlass für unseren Besuch im Das Stemp in Büchlberg. Wir hatten schon viel über den neuen Wellnessbereich gehört und wollten uns selbst ein Bild machen.
Aber interessant war eigentlich etwas anderes: Auf der Heimfahrt ging es nicht nur um die neuen Saunen, die Architektur oder den Naturpool. Wir sprachen über kleine Situationen, die uns überrascht hatten. Über Momente, die man nicht unbedingt in einem Hotelprospekt findet. Genau diese Erinnerungen sind geblieben.
Unser Lieblingsplatz am Naturpool
Dass wir irgendwann einen Lieblingsplatz finden würden, war uns schon beim ersten Rundgang klar. Nicht erwartet hatten wir allerdings, dass es so schnell gehen würde. Immer wieder zog es uns zu den kleinen Ruheinseln und Holzhäuschen am Naturpool. Nach einem Saunagang einfach dort sitzen, die Füße hochlegen und eine Weile nichts tun – viel mehr braucht es manchmal gar nicht.
Kein Programm. Keine Ablenkung.
Nur Wasser, Natur und dieser besondere Moment, in dem man merkt, dass man gerade genau richtig ist.
Vielleicht war genau das unser schönster Wellnessmoment.



Wenn ein Saunaaufguss zum Erlebnis wird
Wir besuchen gerne Wellnesshotels und haben schon viele Aufgüsse erlebt. Im Das Stemp waren wir trotzdem jedes Mal neugierig, was als Nächstes kommt. Mal wurde es ruhig und fast meditativ, dann wieder überraschend unterhaltsam. Musik, Düfte und die Leidenschaft der Saunameister sorgten dafür, dass kein Aufguss wie der vorherige war. Normalerweise suchen wir uns nach zwei oder drei Aufgüssen irgendwann einen Liegestuhl. Hier haben wir stattdessen erst einmal den Tagesplan studiert. Denn plötzlich wollten wir wissen, was als Nächstes passiert.




Ein Stück Kuchen und dieser Crema Caffè
Es gibt diese kleinen Genussmomente, die man vorher gar nicht auf dem Schirm hat. Für uns war das der Nachmittag. Während draußen hochsommerliche Temperaturen herrschten, gönnten wir uns erst ein Stück hausgemachten Kuchen und danach einen frisch gezapften Crema Caffè. Eigentlich wollten wir anschließend noch einmal in den Wellnessbereich. Aus dem „kurz hinsetzen“ wurde allerdings deutlich länger. Manchmal gewinnt eben die Terrasse. Und vielleicht ist genau das auch Wellness: nicht immer dem nächsten Programmpunkt hinterherzulaufen, sondern einfach sitzen zu bleiben, wenn es gerade schön ist.



Eine Radimaschine, mit der niemand gerechnet hat
Es gibt Dinge, die sieht man nicht alle Tage. Als plötzlich die Radimaschine zwischen den Tischen auftauchte, schauten wir wahrscheinlich genauso neugierig wie viele andere Gäste. Wenig später wurde aus der kleinen Vorführung ein nettes Gespräch. Genau solche Ideen mögen wir.Sie wirken nicht künstlich oder aufgesetzt, sondern passen einfach zu einem familiengeführten Haus, das seine niederbayerischen Wurzeln mit einem Augenzwinkern pflegt.
Und Hand aufs Herz:
Einen Radi schmeckt man doch gleich doppelt so gern, wenn er direkt am Tisch geschnitten wird.


Menschen, die einfach gerne Gastgeber sind
Über Pools, Saunen und gutes Essen kann man viel schreiben. Was am Ende hängen bleibt, sind meistens die Begegnungen. Ein kurzer Plausch beim Frühstück. Eine Empfehlung an der Bar. Ein freundliches Lächeln auf dem Gang. Nichts Besonderes?Vielleicht gerade deshalb.
Im Das Stemp hatten wir nie das Gefühl, dass Freundlichkeit Teil eines Programms ist. Sie gehört hier einfach zum Haus. Und genau das macht den Unterschied.






Unser Fazit
Eigentlich wollten wir nach Büchlberg fahren, um die neue OASEE kennenzulernen. Nach Hause gefahren sind wir mit deutlich mehr Erinnerungen. Mit Lieblingsplätzen am Naturpool. Mit Gesprächen, über die wir heute noch schmunzeln. Mit einem Cocktail, den wir wahrscheinlich wieder bestellen würden. Und mit dem Gefühl, dass hier viele Menschen mit Freude dafür sorgen, dass Gäste eine schöne Zeit haben.



Genau deshalb würden wir jederzeit wiederkommen.
Noch mehr Eindrücke vom Das Stemp
Dieser Beitrag erzählt von unseren ganz persönlichen Lieblingsmomenten. Wer das Resort noch ausführlicher kennenlernen möchte, findet auf GenussReise.blog unser großes Hotelportrait mit vielen weiteren Fotos, allen Wellnessbereichen, den Zimmern, der Kulinarik und zahlreichen Eindrücken unseres Aufenthalts: GenussReise-Tour ins Stemp Büchlberg
